Engelbert Manfred Müller: "Waldrandzeiten"

Liebe Literaturfreundinnen und -freunde,
ein Hinweis vorab: Sollte sich in den Tagen vor unserer nächsten Autorenlesung am 30. Juli
abzeichnen, dass an diesem Abend wieder sehr hohe Temperaturen herrschen, werden wir die
Lesung absagen und Sie rechtzeitig per Mail darüber informieren.

waldrandzeiten-epub-engelbert-manfred-mueller (c) Mattar

Donnerstag, 30. Juli 2026, 19 Uhr

Engelbert Manfred Müller liest aus seinem Buch „Waldrandzeiten“

im Dünnwalder CAFE mittendrin

Nun zum Gast und seinem Thema unseres Literaturabends Ende Juli: Historikerinnen und Historiker
leisten die wichtige Arbeit, die Vergangenheit anhand von Dokumenten und anderen verlässlichen
Quellen zu erforschen, zu analysieren und einzuordnen. Doch erst die persönlichen Erinnerungen von
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen machen Geschichte unmittelbar erfahrbar. Sie berühren uns
emotional und lassen vergangene Ereignisse lebendig werden.
Nur noch wenige Menschen können heute aus eigenem Erleben von der dunkelsten Zeit der
deutschen Geschichte und den entbehrungsreichen Jahren danach berichten. Engelbert Manfred
Müller, unser nächster Gastautor, gehört zu diesen wenigen Zeitzeugen. In seinem Buch
„Waldrandzeiten“ erzählt er die Geschichte des kleinen Friedhelm, der – wie Müller selbst – 1940 in
Köln geboren wird. Mit großer Anschaulichkeit schildert er dessen erste Lebensjahre in einer Zeit, die
von Krieg, Verlust und Neuanfang geprägt ist.

Zum Buch

Im Jahr 1943 wird der dreijährige Friedhelm gemeinsam mit seiner Mutter und weiteren
Angehörigen nach Sachsen evakuiert. Nach dem Ende des Krieges gelingt der Familie die Flucht aus
der sowjetischen Besatzungszone, und schon bald kehrt sie nach Dünnwald zurück. Dort wächst
Friedhelm in einer Zeit auf, die von den Folgen des Krieges, zahlreichen Entbehrungen und zugleich
von Kirche und gelebtem Glauben geprägt ist. Mit wachem Blick, großer Neugier und wachsendem
Selbstbewusstsein erkundet er seine Umgebung und sucht seinen Platz in einer Welt, die sich
tiefgreifend verändert.
Engelbert Manfred Müller orientiert sich in seiner Erzählung eng an den tatsächlichen Begebenheiten
und legt großen Wert auf Authentizität. Nicht ohne Grund trägt das Buch den Untertitel „Fast ein
Roman“. Ob es sich um einen Roman oder vielmehr um autobiografisches Erzählen handelt, mögen
die Leserinnen und Leser selbst entscheiden. Über sein Schreiben sagt der Autor: „Das tiefste Erleben
kann man nicht mit Worten wiedergeben. Aber man kann versuchen, sich ihm anzunähern.“ Dieser
Gedanke war für ihn Leitmotiv und Maßstab beim Verfassen seines Buches.

Der Autor

Engelbert Manfred Müller, Jahrgang 1940, wuchs in Köln und Leverkusen auf und war vier Jahrzehnte
lang als Lehrer an Volks-, Haupt- und Gesamtschulen tätig. Neun dieser Jahre verbrachte er als Lehrer
in Chile und Mexiko. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2003 tauschte er Malpinsel gegen Feder und
widmete sich fortan dem Schreiben. Neben „Waldrandzeiten“ und einem weiteren Roman
veröffentlichte er inzwischen vier Gedichtbände, mehrere Sammlungen mit Erzählungen sowie
Reiseberichte aus Lateinamerika, Südeuropa und Deutschland. Hinzu kommen zwei
Erinnerungsbände über seine Zeit als Auslandsschullehrer in Mexiko sowie zwei Bücher mit
Geschichten rund um den Kölner Dom.
Auch auf YouTube ist Müller aktiv und veröffentlicht dort zahlreiche selbst produzierte Videos. Dazu
gehören eigene Gedichte, die er mit selbst gemalten Bildern, Fotografien und klassischer Musik
verbindet, ebenso wie Beiträge über Kirchen, historische Bauwerke und weitere Sehenswürdigkeiten
in Köln, Bergisch Gladbach und der Region.
Seit 1982 lebt Müller mit seiner Familie in Bergisch Gladbach. Er ist Mitglied der dortigen
Autorenvereinigung „Wort und Kunst“.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten bis Freitag, 24. Juli 2026.
Tel.: 0221 57007259 oder Mail an info@cafe-mittendrin.de oder
im CAFE mittendrin, Berliner Str. 944.


Es grüßen Sie die Organisatoren der „Literatur im CAFE“
Beatrix Mattar-Heger            Ralf Diessner
Ehrenamtlich Engagierte      Vorstand des Café mittendrin Köln-Dünnwald e.V.

 

Zum Vormerken: Ausblick auf die nächsten Autorenlesung bei Literatur im CAFE

Auch bei unserer nächsten Lesung werden wir einen Autor zu Gast haben, der Dünnwald eng verbunden ist: Als ehemaliger und langjähriger Lehrer der Willy-Brandt-Gesamtschule in Höhenhaus, wo Georg Steinhausen 1992 den Schulcircus Radelito gegründete, dem er auch heute noch, viele Jahre nach seiner Pensionierung, mit Rat und Tat zur Seite steht.


27. August 2026, 19 Uhr
Georg Steinhausen liest aus seinem Buch „TraumSeinWerden“ – seine persönliche Geschichte eines Balance-Aktes zwischen den strukturellen Hindernissen unseres Schulsystems, der Bedeutung von Engagement sowie der Motivation und Hingabe, Träume wahr werden zu lassen.

CAFE mittendrin

Berliner Straße 944
51069 Köln

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24. August 2026, 17:00
Aquarellkurs mit Renate Bruns
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30. April 2026, 19:00
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28. Januar 2026, 15:56
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